Stadtplanung

Ein einfacher 3-D Druck des geplanten Speicherquartiers am Vegesacker Hafen
Die Stadtplanung befasst sich mit der Entwicklung von bedürfnisgerechten Stadtteilen, Quartieren und größeren Bauvorhaben. Dabei arbeiten wir auf Grundlage politisch beschlossener räumlicher Konzepte auch im Städtebau. Wir berücksichtigen vor allem ökonomische, ökologische, soziale, gestalterische und technische Gesichtspunkte und entwickeln die zu den Projekten passenden Beteiligungsprozesse.
Das zentrale Instrument unserer Arbeit ist der Bebauungsplan. Bebauungspläne müssen aus dem Flächennutzungsplan entwickelt werden, der für ganz Bremen die geplante Art der Bodennutzung in den Grundzügen darstellt. Bebauungspläne enthalten verbindliche Bestimmungen für die städtebauliche Ordnung und sind damit eine wichtige Grundlage für die Baugenehmigungen. Bei der Erarbeitung und Inkraftsetzung von Bebauungsplänen befolgen wir die bundesweit geltenden Verfahrensvorschriften des Baugesetzbuchs. Wir arbeiten transparent zusammen mit unterschiedlichen politischen Gremien der Stadtgemeinde, der Öffentlichkeit und verschiedenen Behörden. Bei vorhabenbezogenen Planungen übernehmen immer auch private Vorhabenträger:innen eine Rolle.
Alle Mitwirkenden bringen ihre individuellen oder fachlichen Belange in den Planungsprozess ein. Wenn diese Belange im Widerspruch zueinanderstehen, müssen sie untereinander und gegeneinander gerecht abgewogen werden. Die Abwägung ist der Bremischen Bürgerschaft vorbehalten. Die Stadtplanung ermittelt, bewertet und gewichtet zu diesem Zweck die Belange und erarbeitet einen Entscheidungsvorschlag für die politischen Gremien der Stadtgemeinde Bremen.
Laufende Bebauungsplanverfahren
Die Planungsziele und Verfahrensstände der laufenden Bebauungsplan-Verfahren können Sie über das Bauleitplan-Informationssystem einsehen. Größere städtebauliche Projekte stellen wir außerdem auf eigenen Projekt-Homepages vor:
Unter dem Namen Gartenstadt Werdersee entsteht in Huckelriede in der Bremer Neustadt neuer Wohnungsbau. Zu diesem Projekt finden Informationstermine statt, bei denen sich die Bürgerinnen und Bürger einbringen können. Die Ergebnisse der bisherigen Termine haben wir für Sie zusammengestellt.
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Die Sparkasse Bremen beabsichtigt, ihren traditionsreichen Hauptsitz am Rande der Bremer Altstadt künftig zu verlagern. Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Sparkasse Bremen, dem Senator für Umwelt, Bau und Verkehr und dem Senator für Wirtschaft und Häfen der Freien Hansestadt Bremen soll für die frei werdende Fläche ein überzeugendes und innovatives Konzept entwickelt werden.
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Auf der Fläche der ehemaligen Galopprennbahn sollte ursprünglich ein neues Stadtquartier mit vielfältigen Nutzungen im Stadtteil Hemelingen entstehen. In der Abstimmung zum Volksentscheid entschieden sich die Bremer Bürger*innen jedoch mehrheitlich gegen eine Bebauung des Areals und plädieren für Erhalt und Nutzung der Fläche für Freizeit, Sport und Kultur.
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Im Vorderen Woltmershausen stehen große Veränderungen an. Auf einer Fläche von ca. 55 Hektar im Eingangsbereich des Stadtteils der als Entwicklungsgebiet Vorderes Woltmershausen bezeichnet wird, tut sich etwas! Das ehem. Tabakquartier, Teile des Geländes der swb sowie weitere Gewerbe- & Wohnflächen sollen neue städtebauliche Perspektiven erhalten.
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An Stelle der „alten“ Strandlust in Vegesack werden Gebäude für Gastronomie, Gewerbe und Mietwohnungen geplant. Ziel der Planung ist, die besondere Bedeutung dieses Orts für Vegesack in neue Gebäude zu überführen. Die Gastronomie muss ihre tragende Bedeutung beibehalten und groß genug sein, um dort auch Feste und Feierlichkeiten zu ermöglichen. Die markanten Bäume entlang der Weserpromenade bleiben erhalten. Der Übergang in den Stadtgarten soll attraktiver werden.
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Auf dem ehemaligen Gelände der Norddeutschen Steingut in Grohn entsteht auf ca. 11 ha ein urbanes Quartier mit Gewerbebetrieben, Wohngebäuden, sozialen Einrichtungen und öffentlichen Grünflächen. Nach Abschluss der Bauleitplanverfahren Mitte 2024 wird die Planung nun umgesetzt.
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Das Gelände der Stiftung Friedehorst in Lesum soll zugänglicher werden und eine Durchmischung erfahren. Ideen zur räumlichen Umsetzung dieses Ziels wurden in einem städtebaulichen Wettbewerb gewonnen. Das Bauamt Bremen-Nord informiert über dieses Verfahren unter dem Titel „Eldon-Burke-Quartier“.
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Die im Umfeld der Grohner Düne liegenden Bereiche vom Vegesacker Hafen über den Bahnhofsplatz einschließlich der Schönebecker Aue und Teilflächen des Stadions Vegesack sollen mit dem Ziel der Aufwertung qualifiziert werden.
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